Werkzeug und Maschinen
Schneiden, Stanzen, Schneideplotter und Drucker. Die Fragen, die Scrapper am häufigsten stellen, mit einer kurzen und ehrlichen Antwort.
Was kann man alles mit einer Stanzmaschine machen?
Mit einer Stanzmaschine schneidest du mit Stanzschablonen aus Metall Formen, Buchstaben und feine Ränder aus Papier und Karton. Mit Prägeschablonen (Embossing Folders) prägst du ein Relief hinein. Du legst die Schablone mit dem Papier zwischen zwei Kunststoffplatten und drehst diesen Stapel durch die Maschine. Den Rest erledigt der Druck.
Scrapper nutzen das unter anderem für:
- Titel und einzelne Buchstaben
- Labels, Tags und kleine Rahmen
- Blumen und Lagen für Embellishments
- Ränder und Hintergründe mit Relief
Der Vorteil: Jede Form wird sauber und genau gleich, auch wenn du zehn davon brauchst. Es gibt manuelle Maschinen mit Kurbel und elektrische Maschinen, die das Papier selbst einziehen. Die elektrischen schonen vor allem deinen Arm.
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Welcher Schneideplotter eignet sich für den Einstieg?
Für die meisten Scrapper ist ein Plotter mit etwa 30 cm (12 Zoll) Schnittbreite der beste Start, weil du damit einen ganzen Scrapbooking-Bogen schaffst. Die bekannten Marken sind Cricut, Silhouette und Brother. Achte vor allem auf:
- die Software: Probier die kostenlose Version aus, bevor du kaufst
- die laufenden Kosten: Abos, kostenpflichtige Upgrades, Messer und Matten
- was du schneiden willst: Papier klappt mit jedem Plotter, für Stoff oder dickes Material brauchst du ein stärkeres Modell oder ein spezielles Messer
- ob du einen Computer nutzen willst: Ein Brother ScanNCut funktioniert auch eigenständig und hat einen Scanner
Kleine Plotter sind günstiger, für Scrapbook-Seiten aber schnell zu schmal. Schau auch, ob du nur mit einzelnen, teuren Motiven arbeiten kannst oder auch mit deinen eigenen Designs.
Lies auch: Plotter für Papier wählen: Cricut, Silhouette oder Brother
Was ist der Unterschied zwischen einer Stanzmaschine und einem Schneideplotter?
Eine Stanzmaschine schneidet nur die Formen der Schablonen, die du hast. Ein Schneideplotter schneidet jede Form, die du am Bildschirm entwirfst oder herunterlädst. Er arbeitet mit einem kleinen Messer, das den Linien folgt, ein bisschen wie ein Drucker, nur eben schneidend.
- Stanzmaschine: günstiger für den Einstieg, und manuelle Modelle brauchen weder Strom noch Computer. Schnell, wenn du dieselbe Form oft brauchst. Du kaufst allerdings für jede Form eine eigene Schablone, und du kannst damit auch prägen.
- Schneideplotter: teurer, und die Software braucht etwas Einarbeitung. Dafür kannst du unendlich viele Formen und Buchstaben in jeder Größe schneiden. Oft kann er auch zeichnen, rillen und Print & Cut.
Viele Scrapper fangen mit einem der beiden an und kaufen das andere später dazu.
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Braucht man für einen Schneideplotter ein Abo?
Nein, um deine eigenen Designs zu schneiden, brauchst du kein Abo. Die Software der bekannten Marken gibt es in einer kostenlosen Version, mit der du entwerfen, eigene Schriften verwenden und Dateien schneiden kannst.
Ein Abo gibt dir vor allem Zugang zu einer großen Bibliothek mit fertigen Motiven, Projekten und Schriften der Marke. Einzelne Designs kannst du oft auch einzeln kaufen. Bei manchen Programmen zahlst du einmalig für eine erweiterte Version, zum Beispiel um SVG-Dateien öffnen zu können.
Die Bedingungen ändern sich hin und wieder. Schau deshalb vor dem Kauf nach, was gerade kostenlos ist und was nicht, und ob die Software eine Internetverbindung braucht.
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Meine Stanzschablone schneidet nicht richtig durch. Was kann ich tun?
Meistens ist zu wenig Druck da, und das löst du mit einer zusätzlichen dünnen Lage im Sandwich. Ein Bogen Karton, ein paar Blätter Druckerpapier oder ein dünnes Metallplättchen (ein Shim) unter der Schneideplatte geben etwas mehr Druck. Bau das vorsichtig auf, denn zu viel Druck kann deine Maschine oder die Platten beschädigen.
Außerdem hilft:
- dreh das Sandwich zweimal durch, beim zweiten Mal um 180 Grad gedreht
- leg die Schablone auf eine andere Stelle deiner Schneideplatte, denn tiefe Rillen geben weniger Druck
- fixier die Schablone mit einem Stück wenig klebendem Tape, damit sie nicht verrutscht
- drück feine Teile mit einem Prickelstift nach
Billige Schablonen mit stumpfer Kante schneiden manchmal einfach schlecht. Dagegen hilft kein Trick wirklich.
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In welcher Reihenfolge legt man das Sandwich in eine Stanzmaschine?
Das Sandwich ist der Stapel aus Platten, Schablone und Papier, den du durch eine manuelle Stanzmaschine drehst, und die Reihenfolge ist je nach Maschine anders. Zum Schneiden sieht es meist so aus, von unten nach oben:
- die Plattform oder Basisplatte, bei manchen Maschinen mit einer zusätzlichen Zwischenlage
- eine Schneideplatte
- die Schablone mit der Schneidekante nach oben
- dein Papier
- die zweite Schneideplatte
Zum Prägen oder um eine Schablone nur einzudrücken, ohne zu schneiden, nimmst du andere Platten oder eine Gummimatte. Auf der Plattform oder in der Anleitung deiner Maschine steht, welche Kombination zu welcher Arbeit gehört. Lässt sich die Kurbel sehr schwer drehen oder hörst du ein Knacken, hör auf: Dann ist dein Stapel zu dick.
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Welches Schneidewerkzeug braucht man als Anfänger?
Mit drei Dingen kommst du schon sehr weit: einem Papierschneider, einer scharfen Schere und einem Bastelmesser mit Schneidematte und Metalllineal.
- Papierschneider: für gerade Kanten und zum Mattieren von Fotos. Nimm einen mit 30 cm (12 Zoll) oder mehr, damit ein ganzer Scrapbooking-Bogen passt.
- Schere: eine große für Papier und eine kleine mit feiner Spitze für Details. Schneide damit kein Tape und keinen Stoff.
- Bastelmesser, Schneidematte und Lineal: für Fenster, Aussparungen und alles, wo der Papierschneider nicht hinkommt. Ein Lineal mit rutschfester oder Kork-Unterseite verrutscht nicht.
Ein Falzbein oder Rillstift für saubere Falten ist ein gutes viertes Werkzeug. Maschinen kannst du später immer noch dazunehmen.
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Wie schärft man einen stumpfen Motivstanzer?
Einen Stanzer, der nicht mehr ganz sauber schneidet, kannst du oft wieder fit machen, indem du ein paarmal durch Aluminium stanzt. Falte Alufolie ein paarmal und stanze mehrmals hindurch. Bei vielen Scrappern funktioniert das dünne Metall einer zurechtgeschnittenen Getränkedose besser als Folie. Schneide sie aber vorsichtig, denn die Ränder sind scharf, und Dosen sind unterschiedlich dick.
Stanze danach ein paarmal durch Butterbrot- oder Backpapier. Dadurch läuft der Mechanismus wieder geschmeidig.
Erwarte keine Wunder. Das hilft bei einem leicht stumpfen Stanzer, nicht bei einem, der wirklich abgenutzt oder verbogen ist.
Passen Stanzschablonen anderer Marken in meine Maschine?
Ja, die meisten dünnen Stanzschablonen aus Metall funktionieren in fast jeder manuellen Stanzmaschine, egal von welcher Marke. Entscheidend ist die Größe: Die Schablone muss zusammen mit den Platten durch die Öffnung passen. Bei vielen Maschinen ist diese Öffnung etwa 15 cm (6 Zoll) breit, A4-Maschinen sind breiter.
Es gibt zwei Ausnahmen:
- dicke Schablonen mit Holz- oder Schaumstoffrücken (Steel Rule Dies) sind höher und brauchen eine Maschine und Platten, die dafür geeignet sind
- manche kleine Maschinen nehmen nur schmale Schablonen und Prägeschablonen
Bist du unsicher, schau in der Anleitung deiner Maschine nach der maximalen Breite und Dicke.
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Wie benutzt man eine Prägeschablone?
Du legst dein Papier in die Prägeschablone (Embossing Folder), klappst sie zu und drehst sie mit dem Sandwich, das fürs Prägen gedacht ist, durch deine Stanzmaschine. Der Druck presst das Muster ins Papier, sodass ein Teil nach oben kommt und der andere nach unten.
So wird es schöner:
- nimm glatten, festen Cardstock, denn dünnes Papier reißt schneller
- bricht dein Karton, feuchte ihn mit einer Sprühflasche ganz leicht an
- tiefe 3D-Prägeschablonen brauchen oft eine eigene Plattenkombination, schau in die Anleitung
- trägst du dünn Farbe auf die Innenseite der Schablone auf, bekommst du gleich ein farbiges Relief
Das nennt man Kaltprägen, weil dabei weder Heißluftfön noch Embossingpulver zum Einsatz kommen.
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Wie verhindert man, dass sich die Schneideplatten verbiegen?
Schneideplatten verbiegen sich und bekommen Rillen, weil sich die Schablone bei jedem Durchgang hineindrückt. Eigentlich sind sie Verbrauchsmaterial, aber du kannst sie viel länger nutzen:
- wechsle die Stelle deiner Schablone ab: Ecken, Mitte, Ränder
- dreh die Platten regelmäßig um, damit sie sich wieder in die andere Richtung biegen
- tausch ab und zu die obere und untere Platte
- bewahr sie flach auf, eventuell unter einem Stapel Bücher
Eine leicht verbogene Platte schneidet meistens trotzdem noch. Wird der Schnitt ungleichmäßig oder sind tiefe Rillen genau an der Stelle deiner Schablone, ist es Zeit für ein neues Set.
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Kann man eigene Schriften in der Software des Schneideplotters verwenden?
Ja, fast jede Schneidesoftware nutzt die Schriften, die auf deinem Computer oder Tablet installiert sind. Lade die Schrift herunter, entpacke die ZIP-Datei und installiere sie. Schließ danach die Schneidesoftware und starte sie neu, sonst taucht die neue Schrift oft nicht in der Liste auf.
Achte auf zwei Dinge:
- findest du die Schrift nicht, such auch unter einem anderen Namen, denn manchmal heißt sie nach der Installation anders. Funktioniert eine OTF-Datei nicht, probier die TTF-Version
- kostenlose Schriften sind oft nur für den privaten Gebrauch, lies also die Lizenz, wenn du etwas verkaufen willst
Zum Schneiden eignen sich kräftige, nicht zu dünne Buchstaben am besten.
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Welche Schneidematte braucht man und wie wird sie wieder klebrig?
Wähl die Klebkraft deiner Matte passend zum Material: leicht haftend für dünnes Papier und Vellum, Standardhaftung für Cardstock und Vinyl, stark haftend für dicken Karton, Filz und Moosgummi. Zu viel Haftung zerreißt dünnes Papier beim Abziehen.
So hält deine Matte länger:
- leg nach dem Benutzen immer die Schutzfolie wieder auf
- wisch Fussel und Schnipsel weg; bei vielen Marken darfst du die Matte vorsichtig mit lauwarmem Wasser und milder Seife abwaschen und trocknen lassen
- klebt sie nicht mehr, kleb die Ränder ab und sprüh sie dünn mit repositionierbarem Sprühkleber ein
Verrutscht dein Material trotzdem, drück es mit einem Brayer (einer Gummiwalze) fest an, vor allem an den Rändern.
Warum schneidet mein Plotter nicht durch oder reißt das Papier?
Fang mit einem Testschnitt an: Fast alle Plotter können eine kleine Testform schneiden, sodass du die Einstellung prüfst, ohne einen ganzen Bogen zu verschwenden. Schneidet er nicht durch, erhöh den Druck oder die Messertiefe. Reißt das Papier, verringere den Druck oder die Geschwindigkeit.
Klappt es dann immer noch nicht, schau dir an:
- die Materialeinstellung: Wähl das, was deinem Papier am nächsten kommt
- das Messer: Ein stumpfes oder verschmutztes Messer zieht und reißt, also hol auch Fussel aus der Halterung
- deine Matte: Bei zu wenig Haftung bewegt sich das Papier mit
- dein Design: Ganz kleine Buchstaben und dünne Linien brechen fast immer
Nimm für feine Details eine dickere Schrift, mach das Design größer oder schneide langsamer.
Welche Materialien kann man mit einem Plotter oder einer Stanzmaschine schneiden?
Mit beiden kannst du viel mehr schneiden als Papier und Cardstock. Die meisten Plotter schneiden auch:
- Vinyl, Flexfolie und Stickerpapier
- Vellum und dünnes Acetat
- dünnes Moosgummi (Foam) und Filz, je nach Modell
Für Stoff, Leder, dünnes Holz oder dicken Karton brauchst du einen stärkeren Plotter oder ein spezielles Messer, etwa ein Rollmesser für Stoff. In eine Stanzmaschine passen Papier, Karton, Filz, Kork und dünnes Foam gut. Für Chipboard und anderes dickes Material eignen sich Schablonen mit Holzrücken besser als dünne Metallschablonen.
Probier neues Material immer erst an einem Rest aus und schau in der Anleitung nach, was deine Maschine schafft.
Wie schneidet man mit einem Bastelmesser eine gerade Linie?
Gerade schneiden klappt am besten mit einer scharfen Klinge, einem Metalllineal und mehreren leichten Zügen statt einem kräftigen. Leg deine Hand flach auf die Mitte des Lineals und halt die Finger aus der Schnittlinie.
- Halt das Messer aufrecht und lass es an der Kante des Lineals entlanggleiten. Kippt es, läuft dein Schnitt weg.
- Lass das Lineal liegen, bis du sicher bist, dass du durch bist.
- Franst oder reißt die Kante, wechsle die Klinge.
- Für saubere Ecken bei einem Fenster setzt du das Messer zuerst genau in die Ecke und schneidest von dort nach außen, so schießt du nicht über.
Arbeite immer auf einer Schneidematte, dann bleibt dein Messer scharf und dein Tisch heil.
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Warum klemmt mein Stanzer oder reißt das Papier?
Wenn ein Stanzer klemmt oder das Papier zerreißt, liegt das meistens am Papier oder an der Stelle, an der du stanzt. Zu dicker Karton lässt ihn steckenbleiben, dünnes Druckerpapier reißt dagegen leicht.
Was hilft:
- nimm Cardstock, der zum Stanzer passt; auf der Verpackung steht oft, bis zu welcher Stärke er funktioniert
- stanze nicht zu nah am Rand, denn dort hat das Papier keinen Halt
- stanze ab und zu durch Butterbrotpapier, das macht den Mechanismus geschmeidiger
- halt den Stanzer verkehrt herum, dann siehst du genau, wo das Motiv hinkommt
Sitzt er ganz fest, drück ruhig ein paarmal auf den Hebel und zieh das Papier vorsichtig zurück, ohne zu hebeln.
Wie setzt man Ösen in Papier?
Eine Öse (Eyelet) ist ein kleiner Metallring, der ein Loch in deinem Papier verstärkt und verziert. Du brauchst eine Lochstanze oder -zange und ein Setzwerkzeug.
So geht's:
- stanze ein Loch, das genauso groß ist wie der Schaft der Öse
- steck die Öse von vorn hindurch
- dreh dein Papier um und leg es mit der Vorderseite auf eine feste Unterlage
- drück oder klopf mit dem Setzwerkzeug auf die Rückseite, sodass sie sich aufbiegt und die Öse festsitzt
Arbeitest du mit Setzwerkzeug und Hammer, leg eine Schneidematte oder ein Brettchen unter. Eine Zange, die auch Ösen setzt, ist einfacher und leiser und hat austauschbare Köpfe für verschiedene Größen. Größere Zangen reichen weiter vom Rand in deinen Bogen hinein.
Welche Bindemaschine passt zu Scrapbooks und Journals?
Das hängt davon ab, wie du dein Buch nutzen willst. Die gängigsten Systeme:
- Wire-O: ein doppelter Metallring, den du zudrückst. Sieht ordentlich aus und liegt flach auf, aber Seiten hinzufügen geht danach nicht mehr.
- Spirale: eine Kunststoff- oder Metallspirale, die du eindrehst. Liegt ebenfalls flach auf.
- Ringe oder Discs: einzelne Ringe oder Scheiben in gestanzten Löchern. Seiten kannst du später verschieben, hinzufügen oder herausnehmen.
Eine Maschine, bei der du einzelne Stanzstempel ausschalten kannst, ist praktisch für abweichende Formate. Wähl einen Ring, der ein paar Millimeter größer ist als dein Stapel dick, und plane extra Platz für Fotos und Verzierungen ein. Jedes System hat ein eigenes Lochmuster, kauf also Ringe, die zu deiner Maschine passen.
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Worauf achtet man bei einem Drucker fürs Scrapbooking?
Schau vor allem, wie das Papier durch den Drucker läuft. Drucker, die das Papier hinten einziehen und gerade durchlaufen lassen, kommen mit dickerem Karton zurecht. Drucker, die das Papier von unten in einer Kurve einziehen, verstopfen mit Cardstock schneller. Schau in den technischen Daten nach, bis zu welcher Grammatur ein Drucker funktioniert.
Außerdem:
- ein Drucker mit nachfüllbaren Tintentanks ist in der Anschaffung teurer, pro Ausdruck aber viel günstiger
- Pigmenttinte ist beständiger gegen Wasser und Licht, praktisch, wenn du über deinen Ausdrucken weiterarbeitest
- willst du mit tonerreaktiver Folie arbeiten, brauchst du einen Laserdrucker
Für Fotos, die lange schön bleiben sollen, kann ein Fotoservice eine gute Wahl sein.
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Welche Auflösung braucht man für einen scharfen Ausdruck?
Für einen scharfen Ausdruck brauchst du ungefähr 300 Pixel pro Zoll im Format, in dem du druckst. Ein Foto von 10 × 15 cm braucht dann etwa 1200 × 1800 Pixel, eine Seite von 30 × 30 cm ungefähr 3600 × 3600 Pixel.
Die Angabe 72 oder 300 dpi in einer Datei sagt für sich genommen wenig. Sie ist nur eine Einstellung für das Druckformat, entscheidend ist die Anzahl der Pixel. Ein kleines Bild wird also nicht schärfer, wenn du es von 72 auf 300 dpi stellst. Auch die höchste JPG-Qualität fügt keine Details hinzu.
Ein Bild aus dem Internet ist meistens zu klein, um es groß zu drucken.
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Braucht man einen Computer, um einen Schneideplotter zu benutzen?
Das hängt von der Marke ab. Die meisten Schneideplotter funktionieren nur zusammen mit einem Computer, Tablet oder Smartphone, auf dem du entwirfst und das Schneiden startest. Ein Brother ScanNCut geht auch ohne. Er hat eingebaute Designs und einen eigenen Bildschirm, du lädst Dateien über einen USB-Stick, und er scannt selbst Zeichnungen oder gestempelte Motive, um drumherum zu schneiden.
Arbeitest du doch mit einem Computer, prüf vor dem Kauf, ob dein Betriebssystem unterstützt wird und ob die Verbindung über Kabel oder Bluetooth läuft. Manche kleinen Modelle funktionieren nur kabellos. Eine manuelle Stanzmaschine braucht überhaupt keinen Strom und keinen Computer.
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Wie oft muss man ein Schneidemesser wechseln?
Ein Messer hält länger, als du denkst, solange du vor allem glattes Papier schneidest. Glitzercardstock, strukturierter Karton und dickes Material nutzen es viel schneller ab. Du merkst, dass es Zeit ist, wenn Ränder ausfransen, kleine Teile reißen oder du den Druck immer höher stellen musst.
Ein paar Tipps:
- nimm für dickes oder raues Material ein eigenes Messer, dann bleibt dein Papiermesser scharf
- reinige das Messergehäuse ab und zu, denn festgebackene Schnipsel wirken wie ein stumpfes Messer
- beim Bastelmesser erspart dir eine neue Klinge oder ein abgebrochenes Segment pro Projekt viel Ärger
Ersatzmesser gibt es von der Marke selbst und von anderen Herstellern. Achte aber darauf, dass sie in deine Halterung passen.
Wie bekommt man mit einem Bordürenstanzer ein durchgehendes Muster?
Ein Bordürenstanzer ergibt ein sauber durchlaufendes Muster, wenn du nach jedem Stanzen das letzte Motiv zurück in die Ausrichtungsmarkierung oder Führung des Stanzers schiebst. So schließt das Muster immer genau an.
Willst du rund um einen ganzen Bogen stanzen, etwa mit einem Eckbordürenstanzer, rechne vorher die Größe aus. Das Muster wiederholt sich in einem festen Abstand, der Bogen muss also eine passende Größe haben, sonst geht es in den Ecken nicht auf. Oft steht in der Anleitung, welche Größen funktionieren, meist eine gerade Zahl an Zentimetern oder Zoll.
Übe zuerst an einem Rest, besonders bei tiefen oder dichten Mustern.
Kann ein Schneideplotter ein gedrucktes Bild ausschneiden?
Ja, das nennt sich Drucken und Schneiden (Print then Cut). Dein Drucker druckt dein Bild mit ein paar Markierungen drumherum. Der Plotter liest diese Markierungen mit einem Sensor, sodass er genau um dein Design herum schneidet. So machst du selbst Sticker, Labels und ausgeschnittene Fotos.
Achte darauf:
- der Bereich, den der Plotter ausschneiden kann, ist kleiner als ein ganzer A4-Bogen
- glänzendes Papier oder Laminat kann den Sensor durcheinanderbringen, mattes Papier funktioniert am zuverlässigsten
- druck in Originalgröße, nicht mit der Einstellung „An Seite anpassen“
Ein Plotter mit Scanner kann auch ein gedrucktes oder gezeichnetes Bild einscannen und drumherum schneiden.
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