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Alle Fragen Fragen zum Scrapbooking

Aufbewahrung und Arbeitsplatz

Deinen Vorrat ordnen und einen schönen Platz zum Arbeiten schaffen. Die Fragen, die Scrapper am häufigsten stellen, mit einer kurzen und ehrlichen Antwort.

Wie ordne ich meine digitalen Kits, damit ich schnell etwas wiederfinde?

Entscheide dich für eine feste Ordnerstruktur und bleib konsequent dabei. Das funktioniert besser, als alles perfekt taggen zu wollen.

Was sich in der Praxis bewährt:

  • Entpacke jedes Kit sofort und leg es in einen Ordner pro Designer oder pro Kit, zusammen mit dem Vorschaubild (Preview).
  • Leg neue Downloads zuerst in einen Ordner „Neu“ und sortiere ihn einmal im Monat.
  • Gib Dateien eindeutige Namen mit Farbe und Art, damit die Suchfunktion deines Computers sie findet.
  • Tagge nur die Previews oder die Sachen, die du am meisten benutzt. Jedes einzelne Element zu taggen, ist kaum durchzuhalten.
  • Gib benutzten Kits ein Farblabel, dann kannst du sie herausfiltern.

Ein Programm wie Adobe Bridge liest deine Ordner ohne separaten Katalog und kann nach Stichwörtern suchen.

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Wie bewahre ich meine Stickerbögen auf?

Bewahre Stickerbögen flach in Prospekthüllen in einem Ringbuch oder einer Mappe auf. So bleiben sie glatt und du siehst auf einen Blick, was du hast.

Sortiere sie so, wie es zu deiner Arbeitsweise passt: nach Thema (Urlaub, Geburtstag), nach Kollektion oder nach Farbe. Ein A5-Ringbuch mit Hüllen ist praktisch für kleinere Bögen. Hast du viele einzelne Sets, eignet sich eine Fächermappe gut.

Kleben Bögen aneinander oder an der Verpackung, nimm sie aus dem Tütchen und leg ein Blatt Silikon-Backpapier dazwischen. Stapel sie nicht lose aufeinander und halte sie von Sonne und Wärme fern, sonst wird der Kleber weich.

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Wie bewahre ich mein Papier und Cardstock am besten auf?

Bewahre Papier senkrecht in einem Regal oder in Boxen mit Fächern auf oder flach in Schubladen. So bleibt es gerade und du greifst jedes Blatt, ohne zu suchen.

Stellst du dein Papier aufrecht, sorg dafür, dass die Fächer gut gefüllt sind, oder stütze es mit einer stabilen Trennwand, sonst verbiegt es sich. Flach stapeln geht auch, aber dann geraten die unteren Blätter schnell in Vergessenheit.

Sortiere Cardstock (festes, einfarbiges Papier) nach Farbe und Designpapier nach Farbe, Kollektion oder Thema. Halte alles aus direktem Sonnenlicht heraus, denn die Farben verblassen. Wähle einen trockenen Ort ohne große Temperaturschwankungen. Einzelne Blätter bewahrst du am einfachsten in durchsichtigen Mappen oder Boxen für 30 x 30 cm (12 x 12 Zoll) auf.

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Wie scrappe ich auf wenig Platz?

Nutze die Höhe. Je mehr du an der Wand und in Türmen unterbringst, desto mehr Tisch und Boden bleiben zum Arbeiten frei.

Ideen, die oft funktionieren:

  • Regalbretter oder eine Lochwand an der Wand oder an der Innenseite einer Tür
  • ein Rollwagen mit Schubladen, den du danach wegschiebst
  • Schubladenelemente unter dem Tisch oder flache Boxen unter dem Bett
  • Haken unter der Tischplatte für Lineale und Scheren
  • kleine Schälchen in größeren Kisten, nach Materialart sortiert

Scrappst du am Küchentisch, halte eine tragbare Box mit deinem Grundwerkzeug und dem Projekt bereit, an dem du gerade arbeitest. Aufbauen und Aufräumen dauert dann nur ein paar Minuten.

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Wie mache ich ein gutes Backup meiner Scrap-Dateien?

Mach dein Backup am besten automatisch und an mindestens zwei Orten. Manuelle Backups werden in der Praxis oft vergessen.

Eine bekannte Faustregel ist 3-2-1: drei Kopien deiner Dateien, auf zwei verschiedenen Arten von Speicher, davon eine außer Haus. Das kann zum Beispiel dein Computer sein, plus eine externe Festplatte und ein Cloud-Dienst, der automatisch mitläuft.

Keine Methode ist absolut sicher: Festplatten gehen kaputt und Abos enden. Kombiniere sie deshalb und prüf ab und zu, ob du eine Datei wirklich wiederherstellen kannst. Verlass dich auch nicht darauf, dass du gekaufte Kits immer erneut herunterladen kannst. Pack sie in dein Backup, sobald du sie hast.

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Wohin mit kleinen einzelnen Stickern?

Klebe kleine einzelne Sticker auf ein Blatt Silikon-Backpapier oder auf das leere Trägerpapier alter Stickerbögen. Dort bekommst du sie später leicht wieder ab.

Andere Möglichkeiten:

  • ein Stickerbuch mit glatten Seiten, an denen Sticker nicht festkleben
  • kleine Zip-Beutel, nach Thema oder Farbe
  • eine Pillendose oder Sortierbox mit Fächern oder eine Eiswürfelform für größere Sticker
  • ein kleines Fotoalbum oder eine Visitenkartenmappe mit Einsteckfächern

Achte bei Boxen mit Fächern auf die Größe, denn aus zu kleinen Fächern bekommst du die Sticker nur schwer wieder heraus. Willst du sie mitnehmen, nimm ein flaches Büchlein oder Mäppchen, das in deine Tasche passt.

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Wie bewahre ich Washi Tape auf?

Bewahre Washi Tape trocken, staubfrei und aus der Sonne auf. Staub an den Seiten und Wärme machen die Rollen weniger klebrig.

Zu Hause eignet sich eine Schublade mit Fächern, eine durchsichtige Box oder eine Stange, auf die du die Rollen auffädelst, sodass du alle Farben siehst. Sortiere nach Farbe oder Thema.

Für unterwegs wickelst du ein Stück Tape um einen Strohhalm, eine Wäscheklammer oder ein Stück festes Plastik. Du kannst auch Streifen auf ein Blatt kleben und später davon abschneiden. Eine kleine Fächermappe geht auch, aber eine volle Mappe wird schnell dick und schwer.

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Passt 30 x 30 Papier in ein Würfelregal?

Ja. In Regale mit Fächern von etwa 33 x 33 cm, wie das viel genutzte Kallax, passen Blätter von 30 x 30 cm (12 x 12 Zoll) und die meisten Paper Pads.

Miss aber die Außenmaße der Boxen oder Papierhalter, die du hineinstellen möchtest. Viele Boxen für 30 x 30 Papier sind etwas breiter als das Papier selbst, und eine 35 cm breite Box passt schon nicht mehr.

Wähle Halter, in denen das Papier aufrecht mit Trennwänden steht, oder stapelbare Briefablagen. Lass etwas Platz über dem Papier, damit du die Blätter mit den Fingern herausziehen kannst.

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Muss ich mein ganzes Material sichtbar haben?

Nicht alles. Stell das, was du oft benutzt, sichtbar hin und räum den Rest geschlossen weg. Viele Scrapper merken, dass sie das, was sie nicht sehen, auch nicht benutzen.

Offene Aufbewahrung hat allerdings Nachteile: Papier und Band verblassen im Licht und alles sammelt Staub. Durchsichtige Boxen mit Deckel sind ein guter Mittelweg. Du siehst, was drin ist, und es bleibt sauber. Bei geschlossenen Kisten hilft ein deutliches Etikett oder ein Foto vom Inhalt auf der Vorderseite.

Achte auch darauf, wie du arbeitest. Scrappst du an einem Tisch, den du auch für andere Dinge nutzt, ist geschlossenes Wegräumen oft die einzige Möglichkeit.

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Was lege ich an meinem Arbeitsplatz griffbereit hin?

Leg dein Grundwerkzeug in Armlänge, denn das brauchst du bei fast jeder Seite:

  • Papierschneider
  • Schere, Bastelmesser, Schneidematte und ein Metalllineal
  • Kleber: einen Kleberoller, doppelseitiges Klebeband und Foam Tape
  • Bleistift, Radiergummi und deinen Journaling-Stift
  • Falzbein

Stell die kleinen Sachen zusammen in ein Glas, ein Schälchen oder einen drehbaren Organizer. Dann hast du sie mit einem Griff auf dem Tisch und räumst sie genauso schnell wieder weg. Große Maschinen wie eine Stanzmaschine oder ein Schneideplotter dürfen weiter weg stehen, solange du sie ohne Schleppen erreichst.

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Räumst du beim Scrappen auf oder erst, wenn du fertig bist?

Beides geht. Worauf es ankommt: Dein Tisch sollte zu Beginn einer neuen Session frei genug sein, dass du sofort loslegen kannst.

Manche Scrapper legen alles gleich zurück. Andere lassen beim Gestalten ein Chaos entstehen und räumen danach in einem Rutsch auf. Was in beiden Fällen hilft:

  • ein fester Platz für alles, damit das Zurücklegen wenig Mühe macht
  • eine Projektbox für eine halb fertige Seite, mit den Fotos und dem Papier dazu
  • ein Mülleimer oder Schälchen für Reste direkt neben dir

So kannst du beim nächsten Mal gleich weitermachen, auch wenn du den Tisch zwischendurch für etwas anderes gebraucht hast.

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Wie bewahre ich meine Stempel auf?

Bewahre Clear Stamps flach auf ihrer Trägerfolie in Stempeltaschen oder Einsteckhüllen auf, zusammen mit der Karte des Sets. Stell diese Taschen aufrecht in eine Box oder Mappe.

Clear Stamps (durchsichtige Stempel aus Fotopolymer) haften am besten, wenn sie sauber und staubfrei sind, also reinige sie, bevor du sie wegräumst. Halte sie aus der Sonne, denn sonst können sie vergilben und schlechter haften. Holzstempel mit Gummi bewahrst du in Schubladen oder durchsichtigen Boxen mit Deckel auf, ebenfalls lichtgeschützt, damit das Gummi nicht austrocknet.

Sortiere nach Thema, zum Beispiel Blumen, Texte und Hintergründe. Schließ Stempelkissen gut. Viele Scrapper legen sie verkehrt herum hin, damit die Tinte oben im Kissen bleibt.

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Wie bewahre ich meine Stanzen auf, ohne sie zu verlieren?

Leg Stanzen auf Magnetfolie, dann bleiben selbst die kleinsten Formen an ihrem Platz. Steck diese Blätter in Hüllen oder dünne Schachteln.

Schneide die Magnetfolie auf ein Maß zu, das in deine Aufbewahrung passt. Stell die Hüllen aufrecht in eine Box, nach Kategorie sortiert: Blumen, Buchstaben, Ränder und Kartenformen.

Gehört ein Stanzenset zu einem Stempelset, bewahre beides im selben Tütchen auf, damit du sie zusammen greifst. Bei einer großen Sammlung hilft es, zu jedem Set ein ausgestanztes Beispiel zu legen. Daran erkennst du eine Form schneller als am Metall selbst. Prägeschablonen passen oft aufrecht in dieselbe Box.

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Sollte ich meine Marker liegend oder stehend aufbewahren?

Bewahre Alkoholmarker mit zwei Spitzen liegend auf. Dann verteilt sich die Tinte gleichmäßig auf beide Seiten und keine der Spitzen trocknet aus. Bekannte Hersteller empfehlen das auch.

Sortiere sie nach Farbe in einer Schublade, einer Box oder einem Regal mit Fächern, sodass du die Kappen oder Farbcodes siehst. Eine günstige Lösung ist ein Regal für DVD-Hüllen, mit einer Reihe Marker in jeder leeren Hülle. Schließ die Kappen immer gut und halte die Marker von Sonne und Wärmequellen fern. Bei anderen Stiftarten schaust du auf der Verpackung nach, was der Hersteller empfiehlt.

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Wie räume ich meinen Vorrat auf, ohne dass es meine ganze Scrap-Zeit kostet?

Mach es in kleinen Portionen: eine Materialart pro Durchgang, mit einer Seite zwischendurch.

Fang zum Beispiel mit deinen Stiften an, dann kommen deine Sticker und danach dein Papier. Leg alles von dieser einen Art zusammen. Wirf weg, was ausgetrocknet oder kaputt ist, und leg beiseite, was dir nicht mehr gefällt, zum Verschenken oder Tauschen. Gestalte danach eine Seite mit etwas, das du gerade wiedergefunden hast.

So räumst du auf und scrappst am selben Nachmittag, und du merkst sofort, ob deine neue Ordnung in der Praxis funktioniert. Kauf Aufbewahrungssachen erst, wenn du weißt, wie viel du von etwas hast.

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Was mache ich mit Papierresten?

Bewahre brauchbare Reste in einer Mappe oder Box pro Farbe auf und leg für dich eine Mindestgröße fest. Was kleiner ist, darf weg oder in eine eigene Schachtel fürs Basteln.

Reste sind praktisch für:

  • Matten hinter Fotos und Journaling-Karten
  • Etiketten, Fähnchen und Banner
  • gestanzte oder gelochte Formen
  • Karten, Tags und Seiten in einem Junk Journal

Leg kleine Stücke und übrig gebliebene Sticker zusammen in eine Dose oder Kiste. Willst du schnell etwas verzieren, greifst du dort hinein und hast sofort Material, das zu deinem Vorrat passt.

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Wie bewahre ich Karten und Kits fürs Pocket Scrapbooking auf?

Gib jedem Kit eine eigene Box mit Deckel und Etikett und sortiere einzelne Karten nach Format und Thema.

Beim Pocket Scrapbooking benutzt du Karten, die in die Fächer einer Einsteckhülle passen, meist 7,5 x 10 cm (3 x 4 Zoll) und 10 x 15 cm (4 x 6 Zoll). Eine Kartenbox oder Fotobox mit Registerkarten funktioniert gut: ein Fach pro Format und darin Register zum Beispiel für Journaling-Karten, einfarbige Karten und Feiertage. Mischst du deine Kits, sortiere lieber nach Farbe.

Halte neben deinem Album eine Schale für die Karten bereit, die du für die kommende Woche ausgesucht hast.

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Wie beschrifte ich meine Aufbewahrungsboxen?

Schreib auf jedes Etikett, was genau drin ist, nicht nur eine Kategorie. „Buchstabensticker schwarz und weiß“ findest du schneller wieder als „Sticker“.

Möglichkeiten zum Beschriften:

  • ein Etikettendrucker, für saubere, gut lesbare Etiketten
  • ein Streifen Washi Tape mit Stift, leicht auszutauschen, wenn sich der Inhalt ändert
  • Vinyl aus dem Schneideplotter; sowohl ablösbares als auch permanentes Vinyl haftet gut auf Plastik
  • ein Foto oder ausgedrucktes Beispiel des Inhalts auf der Vorderseite

Farbcodes helfen auch, zum Beispiel eine Etikettenfarbe für alles, was mit Stempeln zu tun hat. Klebe Etiketten auf die Seite, die du siehst, wenn die Box im Schrank steht.

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Wie bewahre ich Sprühfläschchen und Buchstabensticker auf?

Stell Sprühfläschchen aufrecht in eine flache Box, sodass du die Deckel siehst und sie nicht umfallen. Buchstabensticker bewahrst du flach auf, nach Farbe sortiert.

In einer tiefen Box musst du jedes Fläschchen herausnehmen, um zu sehen, welche Farbe es hat. Ein Farbpunkt oder Etikett auf dem Deckel hilft. Bewahre Sprays und Tinte außerhalb der Reichweite kleiner Kinder auf.

Buchstabensticker (Alphabet-Sets, auch Alphas genannt) passen gut in flache Schubladen oder in Hüllen in einem Ringbuch. Halte Bögen mit übrig gebliebenen Buchstaben zusammen und notiere eventuell, welche Buchstaben aufgebraucht sind. So kommst du bei einem Titel nicht auf halbem Weg ins Stocken.